Dienstag, 6. Mai 2014

[Meine Welt] 15 & Schreiben & &&

edit: Heute wurde mir auch noch Geldbeutel, Handy sowie Schlüssel geklaut -.-

Gerade läuft es nicht so wie ich will. Ich glaube alles in sich reinzufressen bringt nichts, also versuche ich es hier geordnet loszuwerden.

Bevor ich anfange, das hier soll keine so ein MIR-GEHTS-JA-SO-SCHLECHT-Text werden, ich will einfach nur das loswerden was mich nun eben ein wenig belastet.

Zum ersten: Mir fällt so viel ein, was ich machen will, aber ich mache es nicht. Ich kann mich einfach nicht aufraffen. Das will ich ändern. Und es ist nicht nur, dass ich meine Ideen nicht verwirkliche, sondern ich übe nicht mehr (Cello, Marimbaphon, etc.). Andauernd muss ich meine letzten Motivationsreserven suchen, damit ich überhaupt das Schulsach auf die Reihe kriege.

Zum zweiten: Ich bin nicht 16. Nicht das das ein schlechter Zustand ist, aber ich muss alles und darf nichts. Jetzt bin ich in der 11. Klasse und gehe auf mein ABI zu und muss um 10 daheim sein ?! (Das heißt vom Gesetz her, zum Glück nehmen meine Eltern das ein wenig lockerer) Trotzdem ist das ein richtig blödes Gefühl... Es geht mir nicht darum Alkohol zu kaufen oder sowas, aber ich würde zum Beispiel gerne wählen gehen. Man, da interessiert man sich schon für Politik, diskutiert fleißig im Gemeinschaftskundeunterricht und darf dann nicht wählen. Ich finde ja, dass man spätestens mit dem Abitur vollkommen wahlberechtigt sein sollte - unabhängig vom Alter. Dementsprechend dann mit dem Eintritt in die Jahrgangsstufe sollte man dann für Kommunalwahlen bereichtigt sein. Aber lassen wir das.

Zum dritten: Ich bin nicht fit. Vor kurzem war bei uns an der Schule Sponsorenlauf... Überheblich wie ich bin (15 Punkte im Coopertest... Jetzt steht so ein Ergebnis in den Sternen :( ), dachte ich natürlich 12 km schaff ich locker in 75 min (schließlich bin ich das auch in der 8. Klasse gelaufen...). Nix wars! Mit Müh & Not & Schmrzen hab ich genau 10 geschafft und danach war ich richtig fertig. So kann das nicht weitergehen. Zwar gehe ich ins Fechten, aber nur einmal die Woche. Ich suche mir jetzt noch einen Zweitsport & werde außerdem noch 5kg abnehmen. Ich bin nicht übermäßig dick, aber ein wenig Bauchspeck kann halt schon runter.

Zum vierten: Ich bin unfreundlich zu den Menschen, die ich liebe :( Ich hasse mich dafür, aber meine Reizschwelle ist im Moment so niedrig... Wahrscheinlich wegen genau der Liste hier. Ich muss das ändern, sonst mag mich bald keiner mehr.

Zum fünften: Ich habe eine gute Freundin verloren und um die Andere muss ich regelrecht kämpfen. Wie kam das (hat nichts mit der Nummer 4 meiner Liste zu tun, das Ganze ist schon länger her...) ? Ich kann es mir selber nicht wirklich richtig erklären. Tatsache ist, dass ich mich verändert habe (meiner Meinung nach ncht unbedingt zum Schlechten) und sie das gestört hat. Anstatt mit mir darüber vernünftig zu reden fing sie an, mir Vorwürfe zu machen, mir Sachen anzukreiden. Ich war hilflos. Fakt ist, dass sie sich jetzt in eine richtig komische Richtung entwickelt hat und mich aus irgendwelchen Gründen zu hassen scheint, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Ich bin traurig darüber, dass unsere Freundschaft, die mir sehr sehr viel bedeutet hat so kaputt gegangen ist. Zur anderen Freundin lässt sich nicht viel sagen, nur dass ich das Gefühl habe, sie ist nicht mehr an mir interessiert... vielleicht ändert sich das ja wieder. Sie hat so ihre Phasen.

Vorbei, alles losgeworden & ich fühle mich tatsächlich besser... Das Internet ist mein Psychologe irgendwie ironisch (oder doch ein wenig armselig...?). Wie auch immer, es hat geholfen und das ist doch die Hauptsache :)

LG Famosa

Kommentare:

  1. Teil 1.

    Jeder von uns hat Probleme, die von außen nicht so groß erscheinen wie für einen selbst. Das ist auch okay so, denn jeder lebt in seinem eigenen Kosmos - und der kreist nun mal um sich selbst. Das heißt nicht, dass man allein mit seinen Problemen bleiben muss. Seine Sorgen kann man mit anderen teilen und diese Ansprechpersonen können die eigene überzeichnete Sicht eventuell auch wieder geraderücken. Diese Ansprechpersonen können zum Beispiel Freunde sein. Deshalb möchte ich kurz auf Punkt 5 ( und 4) deiner Liste zu sprechen kommen.
    Du hast eine gute Freundin verloren und sagst: "Tatsache ist, dass ich mich verändert habe [...] und sie das gestört hat. Anstatt mit mir darüber vernünftig zu reden fing sie an, mir Vorwürfe zu machen, mir Sachen anzukreiden. Ich war hilflos. Fakt ist, dass sie sich jetzt in eine richtig komische Richtung entwickelt hat und mich aus irgendwelchen Gründen zu hassen scheint, die für mich nicht nachvollziehbar sind."
    Deshalb möchte ich dir zur Selbstreflexion einfach ein paar Fragen stellen:
    - Inwiefern hast du dich zum Positiven verändert?
    - Was hat sie dann an deiner - deiner Meinung nach positiven Veränderung - auszusetzen; wie sahen ihre Vorwürfe aus?
    - Sind die Vorwürfe komplett unberechtigt?
    - Bist du auf sie zugekommen und hast die Klärung des Konflikts erleichtert?

    Du sagst, es sei "Fakt", dass sie sich in eine komische Richtung verändere, sprichst aber vorher von einer Änderung von dir. Als Beobachterin kann ich sagen, dass ich nicht feststellen kann, dass die besagte Freundin sich in eine "komische Richtung" entwickelt hätte und finde es sehr bedenklich, dass du das als Fakt hinstellst. Auch, dass sie total grundlos sich von dir distanziert hast, kann ich nicht bestätigen.
    Doch auch selbst nach der Betrachtung all dieser Punkte muss man sagen, dass man eventuell auch akzeptieren muss, dass einige Freundschaften nicht unbedingt für immer währen. Wenn du also meinst, ihr findet nicht mehr zueinander zurück, wäre es auch an der Zeit, mit der Geschichte friedlich abzuschließen und sich nicht weiterhin lautstark auf das eigene Recht zu berufen.

    Zu dieser anderen Freundin, die ihre "Phasen" hat und um die du "regelrecht kämpfen" musst...
    Wieder einige Fragen:
    - Was für "Phasen" sind gemeint und wie äußern sie sich?
    - Inwiefern "kämpfst" du um sie?
    Ich denke, ich kann für diese eine Freundin sprechen, wenn ich sage, dass sie diese zwei Punkte gar nicht nachvollziehen kann. Ich hab sie mal gefragt, was sie denn zu der Sache, der Freundschaft zu dir so sagt und irgendwie nimmt sie das anders war.
    Es ist nämlich so, dass sie besonders gerne Zeit mit Leuten verbringt, wenn sie sich mit ihnen auf Augenhöhe austauschen kann, ihre Probleme und Meinungen äußern kann ohne Angst, dass die irgendwo anders landen, dafür aber mit der Gewissheit, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und dass man ihr zuhört. Wie viele Menschen verbringt sie gerne Zeit mit Leuten, in derer Gegenwart sie sich wohlfühlt und gute Laune bekommt.

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  2. Teil 2

    Ich denke, dass auch das deine Anforderungen an eine Freundschaft sind, wenn nicht, korrigiere mich bitte.
    Sie sagt auch, dass sie sich immer sehr gefreut hat, wenn du sie darum gebeten hast, mit ihr und ihrem neuen Freundeskreis Zeit zu verbringen. Es klappte nicht immer mit der Zeit, es kam mal was dazwischen, aber wenn es ging, richtete sie es sich ein.
    Du schreibst, du hättest das Gefühl, sie interessiere sich nicht mehr für dich. Sie meint dazu: Für sie ist es genau andersherum. Wenn ihr redet, gehe es immer nur um dich, meint sie. Das sei aber nicht das Problem, findet sie, denn sie hört gerne zu. Wenn sie nämlich versucht, etwas Persönliches dir mitzuteilen, reagiertest du seltsam und gingest nicht darauf ein, wirktest desinteressiert.
    Aber das, was sie wirklich befremdet, ist die folgende Beobachtung:
    Sobald ihr euch in einer Gruppe befinden würdet, fällt ihr das gleiche Phänomen auf:
    Du versuchst, sie durch abfällige Bemerkungen vor allen anderen runterzumachen. Sei es die Farbe des Lippenstifts, die sie trägt, sei es die Art, wie sie ihre Haare frisierst, sei es, die Sorte von Eis, die du auswählst, sei es, wie weit du mit dem Lernen einer neuen Sprache gekommen bist ... Erstaunlich, was sie sich alles merken kann, nicht wahr? Die Liste der kleinen Nadelstiche ist lang und sie piksen alle sehr unangenehm.
    Und dann unterbrichst du sie, wenn sie redet und es geht wieder um dich, dich, dich.
    Wenn wir uns jetzt noch mal die Kriterien für eine gute Freundschaft anschauen, die ich vorhin aufgestellt habe, kann man meiner Meinung nach gut nachvollziehen, dass sie nicht mehr wirklich mit Freude Zeit mit dir verbringt.
    Du hast dich zum Positiven verändert, sagst du. Ich tu mir schwer damit, etwas Positives festzustellen.
    Aber, ich erinnere mich ja auch, dass du gesagt hast, dass du in unserer Gesellschaft, also in der von deinen ehemaligem Freundeskreis, nicht so sein kannst, wie du wirklich bist. Also kommen wir vielleicht gar nicht in den Genuss der positiven Veränderung? Mh.
    Ich hätte noch mehr zu sagen, aber ehrlich gesagt habe ich gerade keine Motivation hier weiterzuschreiben.
    Denn dass du deine Gedanken lieber ins Internet packst, anstatt mit deinen Freunden darüber zu reden - um die du vermeintlich ja so sehr kämpfst -, dass gibt deiner Freundin mit den "Phasen" auch zu denken.
    M

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Merci ♥